Alexander Kranich – A Tribute To Coco Schumann & Ghetto Swingers 2026

Samstag, 7. Februar 2026 um 20 Uhr

Coco Schumann (1924-2018) war als Jude Überlebender des Holocaust und bis zu seinem Tod als Zeitzeuge aktiv. Er spielte bei den „Ghetto Swingers“ im KZ Theresienstadt und wirkte mit ihnen 1944 am NS Propaganda Film „Ein Dokumentarfilm aus dem jüdischen Siedlungsgebiet“ mit. Es folgten Deportationen nach Auschwitz und Dachau. Auch hier war Coco als Musiker aktiv. 1945 wurde er auf einem Todesmarsch befreit.
Nach dem Krieg kehrte er nach Berlin zurück und baute sich aus alten Wehrmachtsfunkgeräten den ersten Tonabnehmer an seine Gitarre. Er war somit der erste deutsche E-Gitarrist.

Mit Helmut Zacharias machte er 1947 die ersten deutschen Bebop Aufnahmen. Er begleitete viele damalige Größen von Louis Armstrong bis Marlene Dietrich auf Konzerten in der ganzen Welt. Erst in den 1990er Jahren begann er über seine Zeit im KZ zu sprechen. Bis 2015 blieb Coco musikalisch und als Zeitzeuge aktiv.
2013 lernten sich Alexander Kranich und Coco Schumann auf dem evangelischen Kirchentag in Hamburg kennen, wo Coco als Zeitzeuge von seiner Zeit im KZ berichtete und im Anschluss ein Konzert gab. Sie blieben bis zu seinem Tod in Kontakt. Alexander Kranich
besuchte Coco Schuman mehrfach in Berlin.
Während des ersten Corona Lockdowns 2020 egann Alexander Kranich aus dem ihm zum Teil von Coco selbst noch zu Lebzeiten überlassenen Aufnahmen die Arrangements zu transkribieren um die von Coco selbst seit Jahrzehnten nicht gespielten Stücke wieder
aufzuführen und seine Geschichte zu erzählen. Hierfür fand der Wahlhamburger Alexander
Kranich bald erstklassige Mitstreiter mit der Klarinettistin Samantha Wright, dem Kontra-
bassisten Max Jalaly, Pianist Axel Reichard und Schlagzeuger Andy Smyrek.

Alexander Kranich ist heute In Besitz von Coco Schumanns Gibson Gitarre aus den 1940er Jahren und spielt die Konzerte auf dem Original Instrument.

2023 umrahmten Sie den Holocaust Gedenktag im Hamburger Rathaus und traten auf der Kieler Woche auf. 2024 spielten Sie auf dem Neujahrsempfang in Flensburg und nahmen in
Düsseldorf ein Album mit den Kompositionen Schumanns auf. Erstmals spielten Sie das Programm auch an Gymnasien vor Schülern.

Duo Brackmann & Zwingenberger

Donnerstag, 29. Januar 2026 um 20 Uhr
Guenther Brackmann (p /voc) & Torsten Zwingenberger (dr)

Günther Brackmann am Flügel und Torsten Zwingenberger am Schlagzeug laden ein zu einem Abend mit frischen eigenen Titeln im gefühlvollen Jazz, virtuosen Boogie Stil und alles mit viel Improvisationsfreude.

New Orleans Shakers

Mittwoch, 28. Januar 2026 um 20 Uhr

Mit besondersr großen Freude kündigen wir in diesem Jahr die New Orleans Shakers an und beglückwünschen Torsten Zwingenberger, dass er wieder das Zepter am Schlagzeug übernommen hat! Weiterhin gute Besserung, lieber Torsten!

Mit den New Orleans Shakers beweist Torsten Zwingenberger besonders deutlich, dass er in vielen Spielarten des Jazz zuhause ist. Bereits 1976 gründete er mit Thomas l‘Etienne diese Band, bevor er sich nach drei Jahren anderen Projekten zuwandte. Stücke aus dem goldenen Zeitalter des Jazz standen auf dem Programm, Stücke, in denen Gefühl und einprägsame Simplizität vorherrschend waren. Ein Zufall führte die Band nach 30 Jahren Spielpause im Jahr 2009 wieder zusammen.

Im Sinne der saftig-erotischen Konnotationen des frühen Jazz weiß der verschmitzte Klarinettist Thomas l’Etienne, dass Jazz nur dann authentisch ist, wenn er mit dem rechten Schmuddelfaktor gespielt wird. Ein bisschen Verruchtheit ist schon dabei, wenn die Band in einem gekonnten Crossover Elemente des alten New Orleans Jazz und verschiedene Stile aus der Karibik mischt. Torsten Zwingenberger brilliert dabei mit seiner virtuosen Schlagzeugtechnik „Drumming 5.1“ für das leicht federnde „Swing-feeling“.

Die New Orleans Shakers, das sind an diesem Abend:

Thomas L’Etienne (sax/cl/voc),
Lorenz Boesche (p)
Franz Blumenthal (b),
Torsten Zwingenberger (dr/perc)


Vertiko

Musikstücke im Rhythmus vergangener Jahrzehnte
Fr 23. Jan. 2026 um 20 00 Uhr.

Die Hamburger Band Vertiko spielt topaktuelle Kompositionen im Rhythmus vergangener Jahrhunderte mit Spielwitz, Virtuosität und vor allem Swing!
Dabei schafft die Hamburger Jazzsängerin Nina Majer mit den Musikern Frederik Feindt (Piano) und Ralf Böcker (Saxophon und Akkordeon) einen ungewöhnlich dichten Sound, der die Zuhörer in die verruchten Salons der 30er Jahre mitnimmt. Jazz, Tangos, Chansons, Walzer – eine sensationelle Melange aus Musik und Texten.

Vertiko spielt Songs auf Deutsch: eigene Vertonungen von Erich Kästner-Gedichten – immer mit einer Prise Sexappeal!

Das sagt die Presse:

„Zeitreise mit Erich Kästner
Begeistertes Publikum bei den ausverkauften Flensburger Hoftagen!
Virtuoses Trio mit der vielseitigen Nina Majer!“
Flensburger Tageblatt Die Hamburger Band VERTIKO mit der Hamburger Jazzsängerin Nina Majer spielt, was längst zu verstauben drohte – Musikstücke im Rhythmus vergangener Jahrzehnte mit Spielwitz, Virtuosität und vor allem Swing!
Vertiko ist einfach Schellack ohne Rauschen! Vertiko ist Martini für die Ohren!

Nina Majer   Gesang
Ralf Böcker   Saxofon und Akkordeon
Frederik Feindt   Klavier

Anmeldung am besten per Mail an kunstkate.volksdorf@googlemail.com.

Henning Pertiet plays the Blues -Special Guest: Kurt Buschmann am Tenorsaxophon

37 Years of Blues & Boogie Woogie

Freitag, 16. Januar 2026 um 20 Uhr

Henning Pertiet war 4 Jahre Pianist der legendären österreichischen MOJO BLUES BAND. Er begleitete viele Größen des Blues wie Abi Wallenstein, Louisiana Red, Keith Dunn, Janice Harrington, Red Holloway u.v.a. und spielte hunderte von Konzerten in ganz Europa mit Gottfried Böttger, Axel Zwingenberger, Vince Weber u.a.m.

Im Jahre 2017 wurde er mit der höchsten Auszeichnung im deutschen Blues bedacht: Er gewann den GERMAN BLUES AWARD als bester deutscher Blues-Pianist.

2023 präsentierte Henning Pertiet sein neues Programm mit vielen Blues- und Boogie Woogie-Stücken. Nachdem er im Vorjahr2022 den Gesang in sein Programm eingefügt hatte, bindet er auch die Gitarre in seine Konzerte ein.
Bluesgitarristen wie RL Burnside, Big Joe Williams, John Lee Hooker oder auch Lightnin Hopkins bezeichnet er als seine Vorbilder und Heroen. Der eher einfache Country Blues hat es ihm seit Jahrzehnten angetan. Jetzt setzt er selbst diese Musik um und transportiert eine in der heutigen Zeit geradezu archaisch anmutende Musik in die Gegenwart.
Die einzigartige Mischung aus Piano, Gitarre und Gesang ist nicht nur selten sondern auch hochexplosiv!

Henning Pertie plays and sings the Blues!

Freitag 16.01.2026

Beginn : 20 Uhr 22359 Volksdorf

Kunstkate Volksdorf

mit: Solo

Henning Pertiet Plays And Sings The Blues! 37 Years Of Blues & Boogie Woogie

Tom Jack & The Bigharmonicaman. Das Konzert der BluesRockets wurde krankheitsbedingt kurzfristig abgesagt.

Sonntag, 28. Dezember 2025 um 20 Uhr

Das Konzert wurde kurzfristig krankheitsbedingt abgesagt. Stattdessen spielen Tom Jack & The Bigharmonicaman


Auf denn, wir sind gespannt, willkommen in der KunstKate!

JAWBONE

Samstag, den 27. Dezember 2025 um 20 Uhr

Mittlerweile eine lieb gewordene Tradition ist das Konzert von JAWBONE kurz vor dem Jahreswechsel am „3. Weihnachtsfeiertag!“

Eine Handvoll hervorragender Hamburger Musiker, die sich zusammengefunden haben, um die alten Klangwelten der amerikanischen Urmusik neu zu ergründen. Mit Leidenschaft für diese handgemachte Musik verbinden die Fünf gekonnt Elemente aus Bluegrass, Folk und Blues. Die ausdrucksstarken Songs werden perfekt untermalt von erstklassigem Harmoniegesang.

Mit gleichzeitiger Zuneigung und liebevoller Respektlosigkeit gegenüber gängigen Country-Klischees bringt JAWBONE ein Programm auf die Bühne, das begeistert.

Boris Sundmacher (Banjo, Gitarre)
Justin Jardine (Gitarre)
Sven Fritz (Geige)
Gunther Andernach (Waschbrett) und
Eberhard Marold (Kontrabass)

House on a Hill

Kurz vor Jahresausklang ein Muss: Das Publikum darf sich auf einen phantastischen Abend freuen…

House on a Hill zeichnet sich durch eine mitreißende, unbändige Spielfreude aus, die die Hamburger Blueslegende Claus „Dixi“ Diercks und seine Band in nullkommanix ins Publikum überträgt, indem sie die Menschen ganz nah dabei sein lässt, an den Songs und den vielen verrückten Geschichten aus dem Musikerleben. Wer Claus kennt, weiß, was man an Stimmgewalt und an der Bluesharp zu erwarten hat!

Ein Konzert mit dieser Kapelle bedeutet Spaß, Seelenbaumel, Groove und eine einzigartig herzliche Kommunikation mit dem Publikum.
Von der wunderbaren Ballade bis hin zu absolut tanzbaren Zydeco-, Soul- und Country-Titeln geht es auf die Reise. Ein Stil und Sound, der sich vielleicht am ehesten, mit dem Leuchten der Lagerfeuer in den Bergen Tennessees, den Gerüchen der Garküchen von New Orleans und Hamburgs regennassen Bordsteinkanten vergleichen lässt: Eindeutig, ehrlich akustisch und furchtbar zu Herzen gehend.
John Prine gesellt sich zu Bonnie Raitt, Terry Evans zu John Hiatt, Paul McCartney zu John Lennon, Muddy Waters zu…HOUSE ON A HILL.

Barbara Grischek, ursprünglich Jazz-, Soul- und Closed-Harmony-Sängerin, kann in dieser Band, glücklicherweise ihre ganze Bandbreite zeigen, von der sehnsuchtsvollen Ballade, bis zur knalligen Soulnummer. Ihr Steckenpferd sind aber auch nach wie vor die Chorsätze und eine ehr ungewöhnlich eingesetzte Ukulele …

Toddi Böckmann ist Gitarrist durch und durch. Als alter Weggefährte stieg er im November 2018 in die Band ein und bereichert sie ab dem ersten Ton mit seinem Spiel und seinem Gefühl für Arrangements und Harmonien. Da geht gern mal die Sonne auf und so schnell nicht wieder unter.

Sören Böhme ist Bassist…und Gitarrist…und Sänger. Alle HOAH-Mitglieder haben mit ihm schon jahrelang in anderen Bands gespielt und daher war es eine logische Entscheidung, diesen wunderbaren Tieftöner, Sänger und Freund mit auf die Reise zu nehmen.

Yogi Jockusch, die Hamburger Percussion-Wundertüte, spielt neuerdings und glücklicherweise mit. Ein großer Spaß!
Mit ihm haben hat HOUSE ON A HILL nicht nur einen grandiosen Timekeeper, sondern auch einen tollen Menschen und lieben Freund gewonnen.

La Kejoca auf Release Tour

Samstag, 13. Dezember 2025 um 20 Uhr

Das Trio LA KEJOCA ist spätestens seit ihrem Freiheits-Album „Libertad“ eines der Aushängeschilder guter, handgemachter Folkmusik in Deutschland.

Ke – Keno Brandt, Jo – Jonas Rölleke & Ca – Carmen Bangert machen „Global-Folk“ mit Gesang, Geige, Whistles, Drehleier, Banjolele, Gitarren & Bass.
Ende 2015 hatten sie ihre ersten Auftritte im Rahmen der „Musik in d‘ Lüchterkark“ und auf dem „Venner Folk Frühling“ 2016 ihr erstes großes Konzert. Bereits ein halbes Jahr darauf veröffentlichten sie ihr Debut-Album „Fade in“ und 2017 spielten sie schon bundesweit auf großen Festivals, wie den „Wacken Winter Nights“, der „Mystica Hamelon“ und dem „Autumn Moon“.
Seit dem haben sie sich mit ihrem „Global-Folk“ in Deutschland einen Namen gemacht. 2020 wurden sie Preisträger beim 1. „Dieter-Wasilke-Folkförderpreis“ und ihre CD „Libertad“ wurde 2022 mit dem begehrten „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ ausgezeichnet.

Ihr internationaler Hintergrund mit Wurzeln in Südamerika, Portugal und Friesland fließt ebenso in das musikalische Schaffen mit ein, wie traditionelle Texte und Melodien, die sie mit eigener, neuer Musik verschmelzen. In ihren Texten nehmen sie kein Blatt vor den Mund und stehen ein für Menschenrechte, Antifaschismus, Gleichberechtigung, Klima- und Umweltschutz, Freiheit und Toleranz.

„Freiheit ist nicht das große Finale der Geschichte. Sie ist nicht für alle Zeiten garantiert“, mahnte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in seiner Rede zum Tag der Befreiung 2025.
Diesen Gedanken hat das Trio aufgenommen – nach dem Album “ Libertad“, das die Freiheit ins Zentrum rückte, widmen sie sich nun Dingen, die es zu bewahren gilt. Das im September 2025 erschienene Album „Leicht zerbrechlich“ „ist eine musikalische Vision, die Hoffnung macht: Dass all das, was uns wertvoll ist, nicht zwangsläufig entgleiten muss

In ihrem unverwechselbaren Stil – geprägt von facettenreicher Instrumentierung und glasklarem, mehrstimmigem Gesang – erzählen sie von einer lebenswerten Erde, von gesellschaftlichem Zusammenhalt, Menschenwürde und Erinnerungskultur.
Dazu kommen neue eigene Stücke, die poetisch und eindringlich zeigen, wie zerbrechlich das Wesentliche sein kann – und wie sehr es sich lohnt, dafür einzustehen.