Thede | Feldmann

Freitag, 13. Juni 2025 um 20 Uhr

Wer sich zu einem Konzert des Duos Thede | Feldmann (ehemals Gsus Brothers) aufmacht, staunt mehrfach und geht in jedem Fall überrascht sowie reichlich belohnt nach Hause.

Mit künstlerischer Brillanz hauchen die zwei Musiker einem alten, oft verkannten und unterschätzten Genre neues Leben ein: Beni Feldmann und Steffen Thede interpretieren deutsche und plattdeutsche Volkslieder. Mit zarten, ausdrucksstarken Gitarrenklängen, einem rhythmisch fesselnden, virtuosen 5-String-Banjo und ihrem zweistimmigen Gesang transportieren sie den Zeitgeist, das Weltbild und Wünsche und Hoffnungen der Menschen früherer Zeiten ins Jetzt.

Jahrhunderte alte Texte und Lieder scheinen aktuell wie nie, begeistern und verzaubern, reißen das Publikum mit und rühren es manchmal auch zu Tränen. Thede | Feldmann zeigen Sehnsucht nach Volksmusik, wie sie noch nie gehört wurde. In schelmischer Manier durchlaufen sie die gesellschaftlichen Schichten, werden zu deren Spiegel – nicht zuletzt durch schillernde Anekdoten zu Herkunft und Geschichte der vorgetragenen Stücke sowie Wortwitz und Humor.

Steffen Thede ist ein 5-String-Banjo-Virtuose und Musikpädagoge aus Köln. Er tritt in verschiedenen, Genre übergreifenden Bands in Erscheinung und etabliert sich mit seinem individuellen Spielstil in der europäischen Bluegrass-Szene.

In Schleswig-Holstein an der Nordseeküste geboren und aufgewachsen, tourte er in seiner Jugend zunächst als Bassist mit der Rock-Band Goldmouth durch verschiedene Länder und Kontinente. Inspiriert durch seinen Musikschullehrer begegnete ihm das 5-String-Banjo, das seither den Mittelpunkt seines Schaffens bildet. Seit dem erfolgreichen Abschluss seiner musikpädagogischen Ausbildung an der Universität Bielefeld in 2022 ist er zusätzlich als Banjolehrer tätig.

Im Duo Thede | Feldmann besinnt er sich auf seine musikalischen Wurzeln und spielt in origineller Weise deutsche sowie plattdeutsche Volkslieder.

Beni Feldmann aus Freiburg ist Liedermacher, Sänger und Gitarrist. Er bereist seit mehr als 20 Jahren die Bühnen der Bundesrepublik und des Umlandes – allein aber auch in verschiedenen Formationen diverser Genres.

In Münsterland und Ruhrgebiet wuchs Feldmann in einer großen Familie auf, deren gelebte Volksliedtradition des gemeinsamen Singens und der mündlichen Überlieferung ihn früh prägte. Er erlernte in der Jugend das E-Bass- und Gitarrenspiel und war einige Jahre parallel in einer Metal- und einer Irish Folk Band aktiv.

2011 erschien Feldmanns erstes Soloalbum, er zog nach Freiburg i.Br. und ist seither als freischaffender Künstler und Auftragsmusiker tätig.

Im Duo Thede | Feldmann kann er seine Vorliebe für klassischen Gesang und seine Leidenschaft für akustische Musik in den ihm bekannten Gewässern des Volksliedrepertoires verschmelzen lassen

Marcus Paquet und Martin Friedenstab Benefizkonzert zugunsten der KunstKate!

Samstag, 7. Juni 2025 um 20 Uhr

Der Hamburger Boogiepianist und –sänger Marcus Paquet ist seit mehr als drei Jahrzehnten auf der Bühne zuhause. Bereits im Alter von 16 Jahren hatte er erste Auftritte auf Jazzfestivals im Norden. Inzwischen blickt er zurück auf Hunderte von Konzerten im In- und Ausland, Auftritte mit den Boogie-Altmeistern Jo Bohnsack und Günter Brackmann, die Marcus‘ Lehrmeister wurden. 7 Jahre spielte er nahezu wöchentlich im Hamburger „Schellfischposten“, ist seit über 20 Jahren im Cotton-Club zu Hause und spielte etliche nächtliche Jamsessions mit vielen altgedienten Bluesmeistern. Selbstverständlich ist es für ihn, auch in diesem Jahr wieder ein Benefizkonzert zugunsten der KunstKate zu geben, damit dieser beliebte Veranstaltungsort noch lange erhalten bleibt.

Begleitet wird er wieder von dem Hamburger Gitarrist und Sänger Martin Friedenstab. Neben den rootslastigen Blueswurzeln sind bei Friedenstab auch Anklänge an den RocknRoll Großmeister Chuck Berry zu hören. Dabei bieten die Songs aber immer auch Raum zur Improvisation, so das die traditionellen Klänge stets modern und dynamisch neu entstehen können.

Beide werden an diesem Abend gemeinsam Ihr Bestes für den guten Zweck geben –

Al-Amrie/Günther/Meisner

Samstag, 31. Mai 2025 um 16 Uhr

Interterfolk – Levitation Project

Jetzt ist es schon wieder passiert. Man wird sich fragen: Wer hat denn diese Menschen zusammengebracht? Es wird wohl ein Abend außergewöhnlicher Klangkonstellationen werden. Nicht nur, dass Samirah Al-Amrie, jemenitisch-indonesisch-deutsche Sängerin und Dozentin an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock, auch Handpan spielt und loopenderweise ihre Stimme kunstvoll vervielfältigen kann.

Auch André Meisner wird neben dem Saxophon die ungewöhnliche und außerordentlich weich klingende armenische Flöte namens Duduk zum Klingen bringen. Er ist Mitbegründer des deutschen Duduk-Vereins und setzt sich seit vielen Jahren für die Begegnung unterschiedlicher Kulturen der Welt über die Musik ein.

Dann ist da noch der Pianist Andreas Günther, der sich auch nicht damit zufrieden gibt, nur ein einziges Instrument spielen zu wollen. Auf seiner intensiven musikalischen Bereisung der Welt hat er in den vergangenen Jahren neben lustigen Mini-Keyboards und der Querflöte auch percussive Kleinstinstrumente gesammelt. Mit ihren Klängen lassen die Drei eine vielfältige akustische Szenerie entstehen und präsentieren neben Liedern verschiedener Musikkulturen anregende Improvisationen und eigene Kompositionen.

Les Hommes du Swing

Freitag, 30. Mai 2025 um 20 Uhr

Les Hommes du Swing wurde im Mai 2015 gegründet und besteht aus hinlänglich bekannten Musikern der Hamburger Jazz-Szene. Neben dem Geiger Jordan Rodin, Mitglied der Symphoniker Hamburg, zählen zur Band die beiden Gitarristen Patrick Farrant und Benjamin Boitrelle, sowie Bassist Axel Burkhardt. Programmatisch widmet sich das Quartett sowohl dem traditionellen Swing, als auch dem Gipsy-Jazz, einem Genre, das allen Musikern seit langer Zeit sehr vertraut ist. In traditioneller Besetzung feiert Les Hommes du Swing die französischen Wurzeln dieser Musik und freut sich darauf, die Hamburger Jazz-Welt zu bereichern.

Viel Spaß mit Musik gelebter Tradition!

Trio Hafennacht

Freitag, 23. Mai 2025 um 20 Uhr

Gesang, Akkordeon, Inselgitarre.
Wenn die drei Musiker auftreten, riecht es nach Salz und Wasser, aber auch nach Diesel und Parfüm. Geboten wird Musik mit nordisch poetischem Flair und Entertainment, niemals ohne die so wichtige Selbstironie! Chansons mit Seegang… für Handwerker, Heulsusen und Haifische. Es geht um Seenot, um Wind und um wortkarge Menschen und wie Gestern zu jetzt gleich wird. Songs und Geschichten, die noch ganz frisch sind, ansonsten natürlich auch die schönen alten Songs der Küste.

Das TRIO HAFENNACHT sind die Seemänner Erk Braren an der Gitarre und Heiko Quistorf am Akkordeon. Uschi Wittich singt das Meer.

Erk Braren, der Mann von der Küste spielt seine Inselgitarre. Er treibt ein doppeltes Spiel und ist im anderen Leben Tischler. Ist seefest!

Heiko Quistorf spielt Akkordeon und Trompete und hat fast nie Zeit. Er ist ein enorm vielseitiger und gefragter Musiker. Er trompetet in Big Bands, spielt Akkordeon in Hafenkonzerten und auf Hochzeiten. Findet nur große Schiffe gut.

Uschi Wittich ist die Stimme von Hafennacht. Die See ist rau aber gut zu ihr. Mit maritimen Liedern ist sie nach unbestimmtem Kurs endlich im richtigen Hafen gelandet. Wird seekrank, aber gibt nie auf.

TransAtlantic Duo

EINE SAITEN REISE – Alexander Paperny/Balalaika u. Vladimir Fridmann/Gitarre, Gesang

Sonntag, 18. Mai 2025 um 17 Uhr

Ungewohnt und spannend ist diese Klang-Kombination – In dem leidenschaftlichen Zusammenwachsen zweier Instrumente klingen bekannte klassische Meisterwerke überraschend neu und originell.

In einem weiteren Teil des Programms erleben Sie die vielfältigen Melodien des Klezmer aus dem Südosten Europas, von den Musikern adaptiert und kreativ zusammengestellt.

Danach führt der Weg über den Atlantik nach Amerika, in die neue Welt. Ungeahnt und mitreißend gespielt erleben Sie Rocktitel, brasilianische Rhythmen und Tango aus Argentinien. Zum Schluss kehren wir zurück nach Osteuropa mit feurigen Gypsy-Tänzen und slawischer Melancholie.

Alexander Paperny, in Moskau als Solist und Dirigent ausgebildet, hat von 1988 bis 1998 mit dem riussischen Ensemble „Jazz-Balalaika“ in der ganzen Welt gastieret und zahlreiche CDs aufgenommen.

Später ging er nach Deutschland und erweiterte sein muskalisches Spektrum erheblich: neben Solo Auftritten mit Partnern an verschiedensten Instrumenten wie Klavier, Bajan und Gitarre, gründete er das Trio „Balalaika Nueva“ mit dem er in Klingenthal (2003) und in Castelfidardo (2004) internationale Preise gewann.

Alexander Paperny hat 6 CDs aufgenommen: „A Piece of Sky“ mit Waldemar Gudi, „Dreams of Balalaika“ mit unterschiedlichen Partnern, „Neue Kunst für die Bevölkerung“ mit dem Trio „Balalaika Nueva“, „The Night is Light“ mit dem japanischen Gitarrist Satoshi Oba, „A Piece of Sky“ mit dem Trio Russian Consort und 2014 Balalaika CD mit Sergej Tcherepanov.

Der Gitarrist Vladimir Friedman hat in Moskau in verschiedenen Theatern (z.B. in dem weltberühmten „Künstler-Theater“ und im „Satyricon“) gearbeitet und kam dann zu dem Ensemble „Jazz Balalaika“, wo er mit Alexander Paperny auc in Duo Konzerten aufgetreten ist.

Er ging 1998 in die USA, verfolgte dort eine Solokarriere und gründete in Washington D.C. ein Studio zur Ausbildung junger Gitarristen.

Ab 1999 arbeitete er auch mit dem Quartett „Gypsy Strings“ und hat zu dieser Zeit eine CD mit russischen Romanzen aufgenommen, wo er zum erlten Mal zu seiner Gitarrenbegleitung auch gesungen hat.

Später folgten Solo-CDs „Klezmer Reflections“ und „Russian Reflections“ und zuletzt „Around the Globe“ mit dem „Music Pilgrim Trio“.

Allan Taylor „We must journey on“

Freitag, 16. Mai 2025 um 20 Uhr – AUSVERKAUFT!

ZUSATZKONZERT 0rt Donnerstag, 15. Mai 2025 um 20 Uhr

Allan Taylors Jahre „On the Road“ liegen in der Vergangenheit. Der hoch geachtete Songwriter, Sänger und Gitarrist hat sich fast ganz aus dem Konzerttournee-Leben zurückgezogen. Was bleibt, sind seine Songs, die von Begegnungen und Eindrücken unterwegs erzählen. Allan Taylor versteht es, seine Erlebnisse und Gedanken in Worte zu fassen und sie musikalisch einfühlsam zu gestalten.

Dies ist ihm auch auf dem neuen Album „The Road Well Travelled“ (Stockfisch) wieder gelungen.Für seine aktuelle Abschiedstour hat Allan Taylor Veranstaltungsorte gewählt, mit denen ihn besonders viel verbindet. Zu unserer großen Freude gehört zu den von Allan ausgewählten Orten auch die KunstKate.

Der Vorverkauf läuft für das Zusatzkonzert am 15. Mai 2025.

Ticketpreis 30 Euro

Bestellung per Mail an kunstkate.volksdorf@googlemail.com


Andreas Günther Quartett

Sonntag, 4. Mai 2025 um 16 Uhr

Der Hamburger Pianist Andreas Günther und der brasilianische Drummer Leonardo Susi haben sich 2015 in der Weltmetropole Shanghai kennen gelernt. Seitdem arbeiten die beiden Musiker immer wieder auf internationaler Ebene zusammen und spielen Konzerte in Europa, Asien und Südamerika. Weitere Bandmitglieder sind der Bremer Bassist Gerald Willms und der Jazz-Trompeter Alexander Gibson aus Berlin. Das kommunikative Quartett präsentiert eigene Jazz-Kompositionen und hat erst kürzlich auf der Brasilien-Tour 2024 ein neues Album aufgenommen, das 2025 veröffentlicht wird. Das Erstlingswerk der Band – Brothers` Bonfire (2023) steht als CD, Download oder auf diversen Straming-Plattformen zur Verfügung.

Alexander, Gibson (Trompete)
Andreas Günther (Piano, Saxophon)
Gerald Willms (Bass)
Leo ardo Sus (Drums)

Leonardo Susi ist professioneller Live- und Studio-Musiker. Er hat mit bekannten Künstlern wie John Legend, Laura Figgy, DD Bridgewater, Toninho Horta, Filó Machado, Gilberto Gil, Charles Aznavour, Mike Stern und Randy Brecker zusammen gearbeitet.Als Schlagzeuger in TV Shows wie The Voice of China, Chinese Idol und Sing my Song, Tourneen mit Randy Brecker in den großen Jazzclubs Europas und Asiens, wie Ronnie Scott in London, Blue Note in Milano, North Sea Jazz Bar in Amsterdam, Lantaren Venster in Rotterdam, Scala Theater in Stockholm, Blue Note Beijing, Shanghai JZ Jazz-Festival usw. Seine Band Balaio hat ihr erstes Album mit Gästenwie Mike Stern, Zeca Baleiro, Randy Brecker, Nils Landgren veröffentlicht.

Leonardo Susi und Andreas Günther haben sich vor vielen Jahren in Shanghai kennengelernt, wo sie Teil der lokalen Jazz-Szene waren.

Kontrabassist Gerald Willms spielt in zahlreichen Projekten u.a. mit Jazz-Gitarrist Jan-Olaf Roth und der Sängerin Leena Lübbe. Besondere Erwähnung verdient auch die Zusammenarbeit mit den Bremer Philharmonikern, dem Bremer Goethe-Theater und dem Metropol Theater Bremen.

Andreas Günther ist Jazz-Pianist und Saxofonspieler. Seit vielen Jahren arbeitet er mit deutschen und internationalen Künstlern zusammen. Er war auf Konzertreisen in Japan, China, Bosnien, Mazedonien, der Schweiz und Deutschland, gab Konzerte auf internationalen Festivals, wie dem Shanghai JZ Jazz-Festival und dem
Skopje Jazz-Festival.


www.andreasguenther.org
mail@andreasguenther.org // mobil: 01575 2799017

Tim Lothar & Holger HoBo Daub feat. Janos Mazura

Sonntag, 27. April 2024 um 16 Uhr …

Namen wie Robert Johnson, Charley Patton und Mississippi Fred McDowell waren und sind die wiederkehrende Inspiration für Tim Lothar, der seinen Musikstil als Roots & Mississippi Delta Blues umschreibt. Mit seiner Slide-Guitar und seiner eindringlichen und packenden Stimme ist ihmm die Achtung und Aufmerksamkeit des Publikums gewiss. Er ist mittlerweile durch 16 Länder getourt und hat drei Solo-CDs mit phantastischen Pressestimmen in Skandinavien, Belgien und Frankreich veröffentlicht. Auf dem Blues-Festival in Kopenhagen wurde ihm der Preis Danish Blues Artist of the year 2008 verliehen. 2009 erhielt er außerdem für die zweite CD In it for the ride den Preis Danish Blues Album of the year.

Im Duo mit Holger HoBo Daub treffen Tim Lothar’s innovative Slidetechnik und beeindruckende stimmliche Varianz auf dynamisches, mal gedrosseltes, mal ausdrucksvolles und mitreißendes Mundharmonikaspiel. Holger HoBo Daub’s passgenauen Improvisationen, seine songdienliche und emotionale Spielweise bereichern das Repertoire von eigenen und Coversongs. Sein farbenreiches Bluesharpspiel mit Elementen aus Blues, Rock, Soul, Funk und Folk verbindet sich mit der virtuosen, kreativen Spielweise Tim Lothars. Holger HoBo Daub repräsentierte die Wanderausstellung des Deutschen Harmonika Museums in verschiedenen Ländern Europas und den USA.

János Mazura aus Budapest ist ein international anerkannter klassischer als auch Jazz Tubaspieler. Er war Chef Tubist an der Staatsoper in Istanbul und arbeitet regelmäßig für das Symphonieorchester in Budapest. Er spielt auch in diversen Jazz und Blues Bands u.a mit Corey Harris und Sugar Blue, und
war der erste Jazz Tubist der ein Solokonzert im ungarischen Radio gab. 1997 gewann er den zweiten Preis in der Kategorie „Street Music“ auf der Internationalen Tuba Euphonium Konferenz „Verso il Millenio“ (ITEC) in Riva del Garda, Italien, und war auch zweiter beim Rich Matteson Tuba Jazz Wettbewerb in Regina, Kanada auf der ITEC 2000. Er war Gastkünstler der ITEC 2001 in Lahti, Finnland und ITEC 2002 in Greensboro, USA als Jazz Solist.

Nach wie vor hörenswert der Auftritt von Holger HoBo Daub in der Kultursendung Aspekte im ZDF im Mai 2015, ein Drei-Minuten-Film über das Deutsche Harmonika Museum.

Omid & Arne

Freitag, 25. April 2025 um 20 Uhr

Die Musik von Omid Bahadori und Arne Dreske zeichnet sich durch die Überwindung kultureller Barrieren aus. Zwei herausragende musikalische Persönlichkeiten haben sich hier vereint und schöpfen aus der Fülle ihrer Möglichkeiten, um das Publikum auf eine fesselnde Reise voller einzigartiger Klangwelten mitzunehmen.

Omid Bahadori, gebürtiger Perser, wechselt spielerisch zwischen mehreren Saiten- instrumenten, archaischer Rahmentrommel, Kalimba und Handpan. Darüber hinaus beherrscht er uralte polyphone Gesangstechniken wie der „Hömmi“ (Kehlgesang) und „Kargyraa“ (Untertongesang).

Pianist und Klangkünstler Arne Dreske ist ein musikalisches Chamäleon, der sich als Kulturbotschafter zwischen den Welten versteht. Sein musikalisches Schaffen steht immer unter dem Credo: Zuhören, improvisieren, inspirieren. Dabei navigiert er mühelos zwischen Elementen aus arabischer Folklore, Jazz, Fusion und traditionellen Musikstilen aus aller Welt.

Das gemeinsame Schaffen ist eine beglückende Symbiose. Unerwartet erfrischend für die Ohren, ist ihr Programm mal meditativ, mal explosiv wenn etwa ein mongolischer Blues angestimmt wird oder ein iranischer Folksong aus den Siebzigern, bei dem am Ende wirklich alle mitsingen. Mit ihren Bands „Sedaa“ und „Evelyn Kryger“ haben sie bereits zahlreiche große Bühnen und bedeutende Festivals bereist. Mit ihrem Duo erschaffen sie eine besonders intensive Dichte, Tiefe und Intimität. Dabei lassen ihre raffinierten Kompositionen immer auch Platz für Improvisation und Momentum. So ist jedes ihrer Konzerte ein stets persönliches, überraschendes und unvergessliches Erlebnis.