Timmi Timmann – Lesung mit Musik

Donnerstag 26. Februar 2026 um 13 Uhr – Treffpunkt KunstKate

Timmi hatte bereits im zarten Alter von vier Jahren gezeigt, dass eines Tages die Musik sein Leben bedeuten würde. Zuerst stibitzte er sich zeitweilig die Mundharmonikas seines Vaters, nahm sie an die Lippen und blies enthusiastisch hinein.
Ab 1. Schuljahr begeisterte er sich im Unterricht dann an der damals üblichen ‚Orff-Musik‘.
Später, im August 1968, kaufte er sich die erste Akkustik-Gitarre, eine 60-DM-Wandergitarre, vom ersparten Geld für’s Zeitungenaustragen.
Es brauchte ein paar Jahre, bis ca. 1971, dass er sich traute vor fremden Publikum vorzuspielen. –
Einige Jahre spielte er nahezu alles, was irgendjemand hören wollte, doch bald spezialisierte er sich auf die trad. Countrymusik.
Spätestens als Willie Nelson mit Kumpane Waylon Jennings und ein paar anderen Gleichgesinnten die LP ‚Wanted‘ Outlaws herausbrachte, war Timmi fixiert auf die damals moderne Countrymusik!
Interpreten und Songwriter wie Hank Williams, Johnny Cash, John Denver, Kris Kristofferson, eben Willie und Waylon waren seine Favoriten. Bald folgten Merle Haggard, Don Williams, Harlan Howard, Lefty Frizell und unzählige andere. Sie begeisterten ihn so sehr, dass er deren Songs und Hits nachspielte.
Irgendwann begann Timmi, sich auch an Selbstgeschriebenes heranzuwagen. Lieder in seiner Muttersprache Deutsch.

Analogue Swing

Sonntag, 15. Februar 2026 um 19 Uhr

Mit dem Charme eines französischen Straßencafés, wippenden Füßen und einer kleinen Träne im Augenwinkel bringen Analogue Swing tanzbare Swing-Musik an die verschiedensten Orte. Mit unbändiger Spiel- und Improvisationsfreude lassen Sophie Kockle, Laila Nysten, Freddy Schlender, Zarek Silberschmidt und Timon Krämer sowohl stilechte Eigenkompositionen als auch Klassiker des Hot Club Jazz im neuen Gewand erklingen.
Anfang 2020 gründete sich die Band zuerst als Trio nach dem gemeinsamen Studium an der Musikhochschule Lübeck mit der ungewöhnlichen Besetzung Klarinette, Geige und Gitarre. Durch eine zweite Gitarre und Kontrabass ergänzt, sind sie seither als Quintett auf zahlreichen Bühnen in ganz Deutschland zu erleben, unter anderem beim Schleswig Holstein Musik Festival und JazzBaltica.
Mit ihren unterschiedlichen musikalischen Wurzeln in Pop, Weltmusik, Jazz und Klassik treffen sie in der gemeinsamen Leidenschaft Swing aufeinander und sorgen für ein musikalisches Erlebnis außergewöhnlicher Klasse, das zum Treibenlassen, Tagträumen und Tanzen verführt. Ihr erstes Album „Stompin’“ erscheint im Frühjahr 2026.
Einen besonderen Bezug zu Volksdorf hat Laila Nysten. Sie ist in Volksdorf aufgewachsen und zur Schule gegangen, erst am Ahrensburger Weg, dann am Buckhorn-Gymnasium.
Am Rockenhof war sie im Kinderchor und hat mit 14 Jahren im Kirchenorchester ihr erstes Weihnachtsoratorium gespielt. Seitdem ist sie regelmäßig musikalisch wieder dort zu Gast, zum ersten Mal, am 15. Februar, in der KunstKate. Herzlich willkommen!

Laila Nysten – Violine

Sophie Kockler – Klarinette

Frederik Schlender – Gitarre

Yves Ardelt – Gitarre

Timon Krämer – Kontrabass

Acoustic unplugged Blues Session Number… ?

Sonntag, 8. Februar 2026 um 12 Uhr


Die unter der Regie von Tom Jack gestalteten Sessions mit Acoustic Unplugged Blues und Verwandtem erfreuen sich großer Beliebtheit – bei den Besuchern und auch bei den Musikern. Der Eintritt ist frei, für die Musiker geht „der Hut rum“ – danke im voraus für die Wertschätzung

Herzlich willkommen!

Ausklang ca. 15 Uhr.

Alexander Kranich – A Tribute To Coco Schumann & Ghetto Swingers 2026

Samstag, 7. Februar 2026 um 20 Uhr

Coco Schumann (1924-2018) war als Jude Überlebender des Holocaust und bis zu seinem Tod als Zeitzeuge aktiv. Er spielte bei den „Ghetto Swingers“ im KZ Theresienstadt und wirkte mit ihnen 1944 am NS Propaganda Film „Ein Dokumentarfilm aus dem jüdischen Siedlungsgebiet“ mit. Es folgten Deportationen nach Auschwitz und Dachau. Auch hier war Coco als Musiker aktiv. 1945 wurde er auf einem Todesmarsch befreit.
Nach dem Krieg kehrte er nach Berlin zurück und baute sich aus alten Wehrmachtsfunkgeräten den ersten Tonabnehmer an seine Gitarre. Er war somit der erste deutsche E-Gitarrist.

Mit Helmut Zacharias machte er 1947 die ersten deutschen Bebop Aufnahmen. Er begleitete viele damalige Größen von Louis Armstrong bis Marlene Dietrich auf Konzerten in der ganzen Welt. Erst in den 1990er Jahren begann er über seine Zeit im KZ zu sprechen. Bis 2015 blieb Coco musikalisch und als Zeitzeuge aktiv.
2013 lernten sich Alexander Kranich und Coco Schumann auf dem evangelischen Kirchentag in Hamburg kennen, wo Coco als Zeitzeuge von seiner Zeit im KZ berichtete und im Anschluss ein Konzert gab. Sie blieben bis zu seinem Tod in Kontakt. Alexander Kranich
besuchte Coco Schuman mehrfach in Berlin.
Während des ersten Corona Lockdowns 2020 egann Alexander Kranich aus dem ihm zum Teil von Coco selbst noch zu Lebzeiten überlassenen Aufnahmen die Arrangements zu transkribieren um die von Coco selbst seit Jahrzehnten nicht gespielten Stücke wieder
aufzuführen und seine Geschichte zu erzählen. Hierfür fand der Wahlhamburger Alexander
Kranich bald erstklassige Mitstreiter mit der Klarinettistin Samantha Wright, dem Kontra-
bassisten Max Jalaly, Pianist Axel Reichard und Schlagzeuger Andy Smyrek.

Alexander Kranich ist heute In Besitz von Coco Schumanns Gibson Gitarre aus den 1940er Jahren und spielt die Konzerte auf dem Original Instrument.

2023 umrahmten Sie den Holocaust Gedenktag im Hamburger Rathaus und traten auf der Kieler Woche auf. 2024 spielten Sie auf dem Neujahrsempfang in Flensburg und nahmen in
Düsseldorf ein Album mit den Kompositionen Schumanns auf. Erstmals spielten Sie das Programm auch an Gymnasien vor Schülern.

Duo Brackmann & Zwingenberger

Donnerstag, 29. Januar 2026 um 20 Uhr
Guenther Brackmann (p /voc) & Torsten Zwingenberger (dr)

Günther Brackmann am Flügel und Torsten Zwingenberger am Schlagzeug laden ein zu einem Abend mit frischen eigenen Titeln im gefühlvollen Jazz, virtuosen Boogie Stil und alles mit viel Improvisationsfreude.

New Orleans Shakers

Mittwoch, 28. Januar 2026 um 20 Uhr

Mit besondersr großen Freude kündigen wir in diesem Jahr die New Orleans Shakers an und beglückwünschen Torsten Zwingenberger, dass er wieder das Zepter am Schlagzeug übernommen hat! Weiterhin gute Besserung, lieber Torsten!

Mit den New Orleans Shakers beweist Torsten Zwingenberger besonders deutlich, dass er in vielen Spielarten des Jazz zuhause ist. Bereits 1976 gründete er mit Thomas l‘Etienne diese Band, bevor er sich nach drei Jahren anderen Projekten zuwandte. Stücke aus dem goldenen Zeitalter des Jazz standen auf dem Programm, Stücke, in denen Gefühl und einprägsame Simplizität vorherrschend waren. Ein Zufall führte die Band nach 30 Jahren Spielpause im Jahr 2009 wieder zusammen.

Im Sinne der saftig-erotischen Konnotationen des frühen Jazz weiß der verschmitzte Klarinettist Thomas l’Etienne, dass Jazz nur dann authentisch ist, wenn er mit dem rechten Schmuddelfaktor gespielt wird. Ein bisschen Verruchtheit ist schon dabei, wenn die Band in einem gekonnten Crossover Elemente des alten New Orleans Jazz und verschiedene Stile aus der Karibik mischt. Torsten Zwingenberger brilliert dabei mit seiner virtuosen Schlagzeugtechnik „Drumming 5.1“ für das leicht federnde „Swing-feeling“.

Die New Orleans Shakers, das sind an diesem Abend:

Thomas L’Etienne (sax/cl/voc),
Lorenz Boesche (p)
Franz Blumenthal (b),
Torsten Zwingenberger (dr/perc)


Acoustic unplugged Blues Session Number… ? #0126

Sonntag, 8. Februar 2026 um 12 Uhr


Die unter der Regie von Tom Jack gestalteten Sessions mit Acoustic Unplugged Blues und Verwandtem erfreuen sich großer Beliebtheit – bei den Besuchern und auch bei den Musikern. Der Eintritt ist frei, für die Musiker geht „der Hut rum“ – danke im voraus für die Wertschätzung

Herzlich willkommen!

Ausklang ca. 15 Uhr.

Henning Pertiet plays the Blues -Special Guest: Kurt Buschmann am Tenorsaxophon

37 Years of Blues & Boogie Woogie

Freitag, 16. Januar 2026 um 20 Uhr

Henning Pertiet war 4 Jahre Pianist der legendären österreichischen MOJO BLUES BAND. Er begleitete viele Größen des Blues wie Abi Wallenstein, Louisiana Red, Keith Dunn, Janice Harrington, Red Holloway u.v.a. und spielte hunderte von Konzerten in ganz Europa mit Gottfried Böttger, Axel Zwingenberger, Vince Weber u.a.m.

Im Jahre 2017 wurde er mit der höchsten Auszeichnung im deutschen Blues bedacht: Er gewann den GERMAN BLUES AWARD als bester deutscher Blues-Pianist.

2023 präsentierte Henning Pertiet sein neues Programm mit vielen Blues- und Boogie Woogie-Stücken. Nachdem er im Vorjahr2022 den Gesang in sein Programm eingefügt hatte, bindet er auch die Gitarre in seine Konzerte ein.
Bluesgitarristen wie RL Burnside, Big Joe Williams, John Lee Hooker oder auch Lightnin Hopkins bezeichnet er als seine Vorbilder und Heroen. Der eher einfache Country Blues hat es ihm seit Jahrzehnten angetan. Jetzt setzt er selbst diese Musik um und transportiert eine in der heutigen Zeit geradezu archaisch anmutende Musik in die Gegenwart.
Die einzigartige Mischung aus Piano, Gitarre und Gesang ist nicht nur selten sondern auch hochexplosiv!

Henning Pertie plays and sings the Blues!

Freitag 16.01.2026

Beginn : 20 Uhr 22359 Volksdorf

Kunstkate Volksdorf

mit: Solo

Henning Pertiet Plays And Sings The Blues! 37 Years Of Blues & Boogie Woogie

Tom Jack & The Bigharmonicaman. Das Konzert der BluesRockets wurde krankheitsbedingt kurzfristig abgesagt.

Sonntag, 28. Dezember 2025 um 20 Uhr

Das Konzert wurde kurzfristig krankheitsbedingt abgesagt. Stattdessen spielen Tom Jack & The Bigharmonicaman


Auf denn, wir sind gespannt, willkommen in der KunstKate!

JAWBONE

Samstag, den 27. Dezember 2025 um 20 Uhr

Mittlerweile eine lieb gewordene Tradition ist das Konzert von JAWBONE kurz vor dem Jahreswechsel am „3. Weihnachtsfeiertag!“

Eine Handvoll hervorragender Hamburger Musiker, die sich zusammengefunden haben, um die alten Klangwelten der amerikanischen Urmusik neu zu ergründen. Mit Leidenschaft für diese handgemachte Musik verbinden die Fünf gekonnt Elemente aus Bluegrass, Folk und Blues. Die ausdrucksstarken Songs werden perfekt untermalt von erstklassigem Harmoniegesang.

Mit gleichzeitiger Zuneigung und liebevoller Respektlosigkeit gegenüber gängigen Country-Klischees bringt JAWBONE ein Programm auf die Bühne, das begeistert.

Boris Sundmacher (Banjo, Gitarre)
Justin Jardine (Gitarre)
Sven Fritz (Geige)
Gunther Andernach (Waschbrett) und
Eberhard Marold (Kontrabass)