Lillördag

Samstag, 30. Mai 2026 um 17 Uhr

Samstag, 30. Mai 2026 um 17 Uhr

.Lillördag, die schwedische Art, die Woche zu entschleunigen. Den „kleinen Samstag“, wie der Mittwoch auch liebevoll genannt wird, zu zelebrieren, hatTradition. Das nehmen sich die drei Musizierenden Pernilla, Finn und Freddy zum musikalischen Vorbild. Mit Liebe zum Detail und nordischer Gelassenheit interpretieren sie ihre Lieblingsstücke der schwedischen Folkmusik.
Ihr Set-up besteht aus Gesang/Klavier, Geige, Hardanger Fidel, Oktavgeige und Akustik-Gitarre. Traditionelle Volksmelodien treffen auf modernere Lieder und eigene Kompositionen bis hin zu bekannten Liedern aus z.B. „Wie im Himmel“

Andreas Günther Quartett

Sonntag, 17. Mai 2026 um 20 Uhr

Modern Jazz mit globaler Handschrift

Alexander Gibson – Trompete
Andreas Günther – Piano
Gerald Willms – Bass
Leonardo Susi – Schlagzeug

Das Andreas Günther Quartett steht für eigenständigen Modern Jazz mit
globaler Handschrift, markanten Themen, spannenden Improvisationen
und interkultureller Energie. Die vier Musiker verschmelzen dabei ihre
individuellen musikalischen Biografien zu einem kraftvollen Ensembleklang
und schaffen Räume für Begegnung, für klangliche Experimente und für
spontane Dialoge.
Die Wurzeln des Quartetts reichen bis nach Shanghai: Dort begegneten
sich der Hamburger Pianist Andreas Günther und der brasilianische
Drummer Leonardo Susi zum ersten Mal – eine musikalische Freundschaft,
die bis heute internationale Früchte trägt. Seitdem haben die beiden auf
Bühnen in Europa, Asien und Südamerika zusammengearbeitet.
2019 wurde das aktuelle Quartett durch den Berliner Trompeter Alexander
Gibson und den Bremer Bassisten Gerald Willms komplettiert. Gemeinsam
präsentieren sie originäre Jazz-Kompositionen mit Tiefgang und Charakter
– mal lyrisch, mal impulsiv, stets geprägt von einem offenen, kreativen
Zugang zum zeitgenössischen Jazz.
Ihre bisherigen Alben Brothers’ Bonfire (2023), aufgenommen im
legendären Studio-Nord Bremen und Hemisfério Sul (2025), entstanden
während einer Konzertreise im brasilianischen Ubatuba, dokumentieren
ihre stilistische Bandbreite.
Erleben Sie einen Abend voller intensiver musikalischer Zwiesprache – mit
einem Ensemble, das den Modern Jazz um spannende Perspektiven
erweitert.

Les Hommes du Swing #4

Freitag, 15. Mai 2026 um 20 Uhr

Les Hommes du Swing wurde im Mai 2015 gegründet und besteht aus hinlänglich bekannten Musikern der Hamburger Jazz-Szene. Neben dem Geiger Jordan Rodin, Mitglied der Symphoniker Hamburg, zählen zur Band die beiden Gitarristen Patrick Farrant und Benjamin Boitrelle, sowie Bassist Axel Burkhardt. Programmatisch widmet sich das Quartett sowohl dem traditionellen Swing, als auch dem Gipsy-Jazz, einem Genre, das allen Musikern seit langer Zeit sehr vertraut ist. In traditioneller Besetzung feiert Les Hommes du Swing die französischen Wurzeln dieser Musik und freut sich darauf, die Hamburger Jazz-Welt zu bereichern.

Viel Spaß mit Musik gelebter Tradition!

Schimmelreiter – Kecke Lesung mit Musik

Donnerstag, 14. Mai 2026 um 20 Uhr

frei nach Theodor Storm- Op Platt und Deutsch
von und mit Sandra Keck

Wer reitet so spät des Nachts am Deich,
Es ist der Hauke, das sieht man gleich.
Sein Cape, das flattert frei im Wind,
er reitet vorwärts, er reitet geschwind.
Sein Pferd ist weiß, ein echter Schimmel,
die Nacht ist einsam, es herrscht kein Gewimmel.
Der Deich droht zu brechen, Hauke will ihn erhöhen,
doch leider muss er eingestehen:
Das Volk ist dumm, voll Aberglauben
So wird die Nordsee alles rauben…
Nur Liebchen Elke hält zu Haien,
doch er ertrinkt und kann sie nicht freien.
Mythen und Märchen gibt´s in Friesland zu Hauf´,
doch Storms Novelle, sie nimmt ihren Lauf
Die “Deich Gespenster Saga“ mal hoch, mol op Platt
kümmt ganz KECK daher, nu weet ji dat!

Vor 140 Jahren schrieb Theodor Storm seinen Schimmelreiter und schuf damit ein Stück Weltliteratur. Mehr Norddeutschland als in dieser Novelle geht eigentlich nicht. Kein Wunder, dass Storms Worte als Film, Theaterstück oder Lesung immer noch aktuell sind. Der Kampf gegen Dummheit, Ignoranz und Lethargie muss auch heute noch geführt werden.
Sandra Kecks Lesung wird durch Sturm und Wellenschlag, mit Musik von Deep Purpel bis Santiano untermalt, und wer die Hamburger Schauspielerin und Sängerin noch aus dem Ohnsorg Theater und „Rock op Platt“ Zeiten kennt, der weiß: Sie liebt es ungewöhnlich! Sie singt und gurrt, schreit und lockt, damit die verschiedenen Figuren der Geschichte zum Leben erweckt werden. Mal heiter und mal todernst werden die Texte szenisch gelesen und dazu passende Songs gesungen, zum Teil natürlich auch auf Platt. Traditionen und Legenden.

Die schleswig-holsteinische Geschichte ist der Stoff, aus dem die schönsten Märchen sind und gerade „Der Schimmelreiter“ von Theodor Storm bietet alle Möglichkeiten für einen spannenden informativ-unterhaltsamen Theaterabend.

Natürlich hat die Niederdeutsche Literaturpreisträgerin Sandra Keck mit dem
Hintergrund Ihrer Kult Rock-Shows „Rock op Platt “ aus dem Ohnsorg Theater und der aberwitzigen Wellness-Revue „…aber draußen nur Kännchen!“ bereits ein Füllhorn an cleveren Texten geschrieben, die zu weltbekannte Melodien, eine ganz neue Renaissance erleben. Ihre Zwischentexte sind clever und komisch und trotzdem zaubern Schauspiel und Stimme dem Zuschauer auch Tränen in die Augen …

Tickets (20 Euro) für diese und alle anderen Veranstaltungen erhalten Sie im KatenLaden (Do-Fr 13-18 Uhr, Sa 12-14 Uhr). Bestellung per Mail an kunstkate.volksdorf@googlemail.com

Duo Tim Lothar & Holger „HoBo“ Daub

Samstag 25. April 2026 um 20 Uhr

Tim Lothar und Holger „HoBo“ Daub sind ein grenzüberschreitendes Duo aus Dänemark und Deutschland, das sich durch die Verbindung von traditionellem Mississippi-DeltaBlues und modernen Einflüssen auszeichnet. Mit minimalistischen Arrangements und einer einzigartigen Mischung aus Folk, Blues und akustischen Klängen schaffen sie eine Atmosphäre, die sowohl melancholisch zum Träumen und Verweilen einlädt, alsa uch kraftvoll ist. Tim Lothar, ein Meister der akustischen Gitarre und ein gefühlvoller Sänger, bringt seine Leidenschaft und Erfahrung in jede Note ein. Seine Texte erzählen Geschichten aus dem Leben, die authentisch und berührend sind. Holger „HoBo“
Daub, bekannt für sein virtuoses Spiel auf der Mundharmonika und seine kraftvolle Stimme, ergänzt Tims Stil perfekt. Gemeinsam kreieren sie einen harmonischen Klang, der sowohl nostalgisch als auch erfrischend neu ist. Tim Lothar und Holger Daub haben in verschiedenen Ländern auf renommierten Bühnen gespielt und dabei stets ihr Publikum begeistert. Bei der Teilnahme an der International Blues Challenge in Memphis 2014
schaffte das Duo es bis ins Halbfinale und erregte damit internationale Aufmerksamkeit. Mit Auftritten auf Festivals und in Clubs in Deutschland, Dänemark, Schweden, und weiteren Ländern haben sie sich als feste Größe in der europäischen BluesSzene etabliert. Ihre Alben wurden von der international Fachpresse hoch gelobt. Die Konzerte des Duos sind für ihreIntimität und die intensive Interaktion mit dem Publikum bekannt.
Mit einer Kombination aus tiefem musikalischem Verständnis und charismatischer Performance schaffen sie es, ihre Zuhörer in ihren Bann zu ziehen. Musikjournalisten und Kritiker loben die Zusammenarbeit der beiden Künstler für ihre besondere Harmonie. Zwei außergewöhnliche Künstler, die mit ihrer Musik Herzen berühren und die Seele zum Schwingen bringen.
Ihre Live-Auftritte sind ein Erlebnis für sich – voller Energie, Emotionen und einer spürbaren Verbindung zum Publikum.

Tim Lothars Awards:
International Award of Honour – German Blues Award 2014
Best Danish Blues Album – Danish Music Awards 2009
Danish Blues Artist of the Year – Copenhagen Blues Festival
2008
Finalist: International Songwriting Competition 2012
Duo: Semifinalisten IBC Blues Challenge in Memphis 2014
CD- Veröffentlichungen:
„Blues from the North“ – 2016
„Neu Darchau“ – 2022
„Live at Blues Baltica“ 2024 aufgenommen vom Deutschlandfunk

„Zugabe“ Acoustic unplugged Blues Session Number… ?

Sonntag, 19. April 2026 um 12 Uhr
Nur eine Woche nach der stimmungsvollen Session am 12. April gibt es überraschend eine „Zugabe“, zu der Tom Jack wieder herzlich einlädt. Da lässt es sich leichter verkraften, dass es den nächsten Unplugged Blues erst nach den diesjährigen Schulferien geben wird.

Der Eintritt ist frei, für die Musiker geht „der Hut rum“ – danke im voraus für die Wertschätzung

Herzlich willkommen!

Ausklang ca. 15 Uhr.

die WATTENLÄUFER

Samstag 18. April 2026 um 18 Uhr

Ob Rock-Klassiker, Rock-Balladen, Pop-Folk, Reggae, Irish Folkrock, World Music oder eigene Titel − un eben dat allens op platt !

Zum diesjährigen Plattdütsch Dag laden die Wattenläufer in denidyllischen Hof der KUNSTKATE ein

Allens op Platt! Das gibt dieser ungewöhnlichen Band einen unverwechselbaren Charme.
Mit ihrem Hit „De Stävels sünd toon wannern!“ (die plattdeutsche Version des Nancy Sinatra Hits „These boots are made for walking“) waren sie Ende 2009 zweimal hintereinander die Nr. 1 der Plattdeutschen Hitparade von Radio ZUSA (Niedersachsen).

Auch die Medien wurden bereits auf die WATTENLÄUFER aufmerksam.
SAT 1 drehte ein Bandporträt mit Live-Einspielern sowie eine plattdeutsche Weihnachtssendung und der NDR, Radio ZuSa, das Hamburger Lokalradio und WRN London (World Radio Network) spielten in ihren einschlägigen plattdeutschen Sendungen Titel aus dem ersten Album STRAND GOOT!

Dominik Plangger und Claudia Fenzl

Sonntag, 29. März 2026 um 20 Uhr

Der Südtiroler Liedermacher Dominik Plangger, wird uns, zusammen mit seiner Frau, der Geigerin Claudia Fenzl, diesmal mit einem ganz neuen Programm überraschen. Seinen gefühlvollen Liedern aus eigener Feder stellt er eine Auswahl an Covers zur Seite, die ihn inspiriert haben, seinen eigenen musikalischen Weg einzuschlagen. Bekannte Namen wie Johnny Cash und Dolly Parton, aber auch weniger oft Gehörtes wie John Prine, Natalie Merchant oder Joni Mitchell. Und wer wissen möchte, warum es ohne Townes van Zandt und Hank Williams das Duo und Ehepaar nicht gäbe, der bekommt diese ganz persönliche Geschichte neben vielen anderen auf gewohnt charmante und witzige Art serviert. Ein Streifzug durch die Geschichte des Great American Songbook und seiner Spuren jenseits des großen Teichs.

Otto Groote und Ralf Strotmann

Sonntag, 22. März 2026 um 16 Uhr – Ersatztermin!

Otto Groote (Gesang, Gitarre)
Ralf Strotmann (Gesang, Bass)

Wenn im Frühling die Sonne in sein unverwechselbares blaues Licht taucht, lädt Otto Groote zu einem besonderen Konzert in die Kunstkate in Volksdorf ein. Mit warmer Stimme, feinem Humor und tiefem Einfühlungsvermögen nimmt er uns mit auf eine Reise durch den Norden – zu seinen Menschen, seinen Landschaften und zu den Erinnerungen an ein Leben, das fest in Ostfriesland verwurzelt ist.
Geboren als Sohn von Moorarbeitern in einem kleinen Fehndorf, zwischen Kanälen, weitem Himmel und dem Gefühl unendlicher Freiheit, schöpft Groote bis heute aus diesen frühen Bildern und Klängen. Seine Lieder – oft in seiner plattdeutschen Muttersprache – sind poetische Miniaturen voller Weite, Melancholie und sanfter Wärme. Sie lassen das grenzenlose Meer und die raue Schönheit des Nordens lebendig werden wie ein Gemälde aus Worten und Musik.
Begleitet wird Otto Groote von seinem kongenialen Freund und Musikerkollegen Ralf Strotmann. Mit berührendem Gesang und meisterhaftem Gitarrenspiel erschaffen die Beiden ein stimmungsvolles Klangpanorama, dem man sich kaum entziehen kann. Wer sich auf diese musikalische Reise einlässt, erlebt einen Nachmittag zum Fühlingsanfang der lange nachklingt.

VallesantaCorde

Freitag, 20. März 2026 um 20 Uhr

Wenn sich verschiedene Kulturen miteinander vermischen, kann interessantes Neues und auch Überraschendes entstehen. Diesem Experiment widmet sich das italienische Quartett VallesantaCorde mit seiner Musik seit vielen Jahren.

Die Band kombiniert das Feuer der Balkanmusik mit dem Stolz und der Sehnsucht des Tango, die Spielfreude des Klezmer mit der Leichtigkeit des Swing.

Halsbrecherische Verfolgungsjagden von Gitarre und Geige werden im letzten Moment gezügelt und verschmelzen wieder mit dem Fundament von Bass und Percussion. Die vor Lebensfreude übersprudelnden Melodien und energiegeladenen Rhythmen weichen melancholischen Klangbildern, um überraschend auf ein neues auszubrechen. Mitreißende Klänge, die durch Mark und Tanzbein gehen!

Ein Könner und Virtuose ist jeder Einzelne von ihnen. VallesantaCorde bestechen durch musikalische Meisterschaft, Einfühlsamkeit, improvisatorischen Einfallsreichtum und ihre spürbare Lust am Musizieren. Alle, die die Band bereits in der KunstKate erlebt haben, werden auch in diesem Jahr schnell für ein ausverkauftes Haus sorgen!

Andreas Petermann – Violine
Fabio Roveri – Gitarre
Renate Titze – Kontrabass
Andi Bühler – Percussion