Entertaining Blues Duo

Sonntag, 14. März 2026 um 19 Uhr

Gitarre, Mundharmonika und Gesang, das sind die Zutaten von Tom Jack und “the Bigharmonicaman“ Hendrik Südhaus für eine Musik, die tief in der Tradition des Rhythm & Blues wurzelt. Beide Künstler haben sich in verschiedenen Formationen und auch Solo weit über die Grenzen Hamburgs hinaus einen Namen gemacht.
Tom Jack pflegt neben seiner Leidenschaft für den Blues das filigrane Spiel der Classical
Guitar. Der Harmonicaspieler, Sessionmusiker und Sänger Hendrik Südhaus, der früher mit
den Scoops in diversen Clubs für Rock ́n Roll- Feeling sorgte, macht mit Chicago-Sound und Entertainer-Qualitäten jedes Konzert zu einem einmaligen Erlebnis.

Anbee Andrea Benecke 2026

Samstag, 28. Februar 2026 um 20 Uhr

Versions of Classic become Classical Visions

Eine Soundreise auf dem Klavier mit der Pianistin und Komponistin Anbée Andrea Benecke. Hier werden Versionen der Klassik von Beethoven, Chopin, Debussy, Tiersen zu
Classical Visions von Anbée Andrea Benecke. Dazu weitere Komponisten wie Einaudi und
aktuelle Kompositionen moderiert und performed von Anbée Andrea Benecke.
Die Hamburger Pianistin und Komponistin verbindet klassische Virtuosität mit einer eigenständigen, modernen Tonsprache. Nach einer klassischen Ausbildung entwickelte sie früh ein besonderes Interesse für zeitgenössische Ausdrucksformen und interdisziplinäre Projekte ( insbesondere „Wie klingt Hamburg“ imPlanetarium Hamburg). Ihre Musik ist inspiriert von Architektur, Natur und urbaner Atmosphäre – inspiriert von ihrer Heimatstadt Hamburg.

Mit ihren Zyklen „Lichtklang Hamburg“ und „Modern Classical Pianoroads“ erschafft sie
Klangbilder von poetischer Dichte und emotionaler Tiefe. Beide Zyklen sind bei Ries&Erler
Berlin verlegt worden. Ihre Kompositionen zeichnen sich durch melodische Klarheit,
atmosphärische Klangflächen und eine stilistische Offenheit aus, die Klassik, Minimal Music und Soundtrack-Ästhetik miteinander verbindet.
Anbée Andrea Benecke konzertiert regelmäßig in Deutschland und im europäischen
Ausland. Ihre Werke sind auf verschiedenen Streaming-Plattformen verfügbar und erreichen dort ein breites Publikum über die Grenzen klassischer Konzertformate hinaus.


Pressefoto Fotonachweis: Philipp Neise

Helmut und Jakob Debus

Freitag, 27. Februar 2026 um 20 Uhr

Debus-Fans dürfen aufatmen: Am letzten Freitag im Februar reist er wieder aus Brake an, um mit Sohn Jakob die Tradition seiner Auftritte in der KunstKate fortzusetzen.

Sein Album ANGST LEGG DI SLAPEN wurde mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Die Begründung des Jurymitglieds Jochen Arlt lautete: „Seinesgleichen ist nirgendwo zu hören von Rostock bis Garmisch. Das gilt auch für dieses Album. Ein Meisterwerk.“
Der Rolling Stone schrieb in seiner Besprechung: „Debus Stimme schnarrte noch nie so dunkel und vom Seegang schwermütig geschüttelt.“

„Dies ist ohne Übertreibung mein bestes Album bisher“, so der Songpoet aus Brake. Navigator, Steuermann und Produzent der neuen Songs war der Kanadier Martin Gallop (Udo Lindenberg, Annett Louisan, Milow u.a.)

Dank der Zusage von Helmut Debus gab es bereits kurz nach der Eröffnung der KunstKate das erste Konzert unterm Reetdach – 1999, am letzten Freitag im Februar. Am 27. Februar 2026 wird (nach dem Aussetzer im vergangenen Jahr) die Tradition fortgesetzt.

Neben einigen seiner Klassiker wird Debus auch neue Songs spielen und singen – begleitet an der E-Gitarre von seinem Sohn Jakob.

Herzlich willkommen zum traditionellen Konzert am letzten Freitag im Februar!
Ticketpreis: 23 Euro – Der Vorverkauf läuft !

Analogue Swing

Sonntag, 15. Februar 2026 um 19 Uhr

Mit dem Charme eines französischen Straßencafés, wippenden Füßen und einer kleinen Träne im Augenwinkel bringen Analogue Swing tanzbare Swing-Musik an die verschiedensten Orte. Mit unbändiger Spiel- und Improvisationsfreude lassen Sophie Kockler, Laila Nysten, Freddy Schlender, Zarek Silberschmidt und Timon Krämer sowohl stilechte Eigenkompositionen als auch Klassiker des Hot Club Jazz im neuen Gewand erklingen. Anfang 2020 gründete sich die Band zuerst als Trio nach dem gemeinsamen Studium an der Musikhochschule Lübeck mit der ungewöhnlichen Besetzung Klarinette, Geige und Gitarre. Durch eine zweite Gitarre und Kontrabass ergänzt, sind sie seither als Quintett auf zahlreichen Bühnen in ganz Deutschland zu erleben, unter anderem beim
Schleswig Holstein Musik Festival und JazzBaltica. Mit ihren unterschiedlichen musikalischen Wurzeln in Pop, Weltmusik, Jazz und Klassik treffen sie in der gemeinsamen Leidenschaft Swing aufeinander und sorgen für ein musikalisches Erlebnis außergewöhnlicher Klasse, das zum Treibenlassen, Tagträumen und Tanzen verführt.
Ihr erstes Album „Stompin’“ erscheint im Frühjahr 2026.

A Tribute To Coco Schumann & Ghetto Swingers 2026

Samstag, 7. Februar 2026 um 20 Uhr

Coco Schumann (1924-2018) war als Jude Überlebender des Holocaust und bis zu seinem Tod als Zeitzeuge aktiv. Er spielte bei den „Ghetto Swingers“ im KZ Theresienstadt und wirkte mit ihnen 1944 am NS Propaganda Film „Ein Dokumentarfilm aus dem jüdischen Siedlungsgebiet“ mit. Es folgten Deportationen nach Auschwitz und Dachau. Auch hier war Coco als Musiker aktiv. 1945 wurde er auf einem Todesmarsch befreit.
Nach dem Krieg kehrte er nach Berlin zurück und baute sich aus alten Wehrmachtsfunkgeräten den ersten Tonabnehmer an seine Gitarre. Er war somit der erste deutsche E-Gitarrist.

Mit Helmut Zacharias machte er 1947 die ersten deutschen Bebop Aufnahmen. Er begleitete viele damalige Größen von Louis Armstrong bis Marlene Dietrich auf Konzerten in der ganzen Welt. Erst in den 1990er Jahren begann er über seine Zeit im KZ zu sprechen. Bis 2015 blieb Coco musikalisch und als Zeitzeuge aktiv.
2013 lernten sich Alexander Kranich und Coco Schumann auf dem evangelischen Kirchentag in Hamburg kennen, wo Coco als Zeitzeuge von seiner Zeit im KZ berichtete und im Anschluss ein Konzert gab. Sie blieben bis zu seinem Tod in Kontakt. Alexander Kranich
besuchte Coco Schuman mehrfach in Berlin.
Während des ersten Corona Lockdowns 2020 egann Alexander Kranich aus dem ihm zum Teil von Coco selbst noch zu Lebzeiten überlassenen Aufnahmen die Arrangements zu transkribieren um die von Coco selbst seit Jahrzehnten nicht gespielten Stücke wieder
aufzuführen und seine Geschichte zu erzählen. Hierfür fand der Wahlhamburger Alexander
Kranich bald erstklassige Mitstreiter mit der Klarinettistin Samantha Wright, dem Kontra-
bassisten Max Jalaly, Pianist Axel Reichard und Schlagzeuger Andy Smyrek.

Alexander Kranich ist heute In Besitz von Coco Schumanns Gibson Gitarre aus den 1940er Jahren und spielt die Konzerte auf dem Original Instrument.

2023 umrahmten Sie den Holocaust Gedenktag im Hamburger Rathaus und traten auf der Kieler Woche auf. 2024 spielten Sie auf dem Neujahrsempfang in Flensburg und nahmen in
Düsseldorf ein Album mit den Kompositionen Schumanns auf. Erstmals spielten Sie das Programm auch an Gymnasien vor Schülern.

New Orleans Shakers

Mittwoch, 28. Januar 2026 um 20 Uhr

Mit besondersr großen Freude kündigen wir in diesem Jahr die New Orleans Shakers an und beglückwünschen Torsten Zwingenberger, dass er wieder das Zepter am Schlagzeug übernommen hat! Weiterhin gute Besserung, lieber Torsten!

Mit den New Orleans Shakers beweist Torsten Zwingenberger besonders deutlich, dass er in vielen Spielarten des Jazz zuhause ist. Bereits 1976 gründete er mit Thomas l‘Etienne diese Band, bevor er sich nach drei Jahren anderen Projekten zuwandte. Stücke aus dem goldenen Zeitalter des Jazz standen auf dem Programm, Stücke, in denen Gefühl und einprägsame Simplizität vorherrschend waren. Ein Zufall führte die Band nach 30 Jahren Spielpause im Jahr 2009 wieder zusammen.

Im Sinne der saftig-erotischen Konnotationen des frühen Jazz weiß der verschmitzte Klarinettist Thomas l’Etienne, dass Jazz nur dann authentisch ist, wenn er mit dem rechten Schmuddelfaktor gespielt wird. Ein bisschen Verruchtheit ist schon dabei, wenn die Band in einem gekonnten Crossover Elemente des alten New Orleans Jazz und verschiedene Stile aus der Karibik mischt. Torsten Zwingenberger brilliert dabei mit seiner virtuosen Schlagzeugtechnik „Drumming 5.1“ für das leicht federnde „Swing-feeling“.

Die New Orleans Shakers, das sind an diesem Abend:

Thomas L’Etienne (sax/cl/voc),
Lorenz Boesche (p)
Franz Blumenthal (b),
Torsten Zwingenberger (dr/perc)


Vertiko 2026

Musikstücke im Rhythmus vergangener Jahrzehnte
Fr 23. Jan. 2026 um 20 00 Uhr.

Die Hamburger Band Vertiko spielt topaktuelle Kompositionen im Rhythmus vergangener Jahrhunderte mit Spielwitz, Virtuosität und vor allem Swing!
Dabei schafft die Hamburger Jazzsängerin Nina Majer mit den Musikern Frederik Feindt (Piano) und Ralf Böcker (Saxophon und Akkordeon) einen ungewöhnlich dichten Sound, der die Zuhörer in die verruchten Salons der 30er Jahre mitnimmt. Jazz, Tangos, Chansons, Walzer – eine sensationelle Melange aus Musik und Texten.

Vertiko spielt Songs auf Deutsch: eigene Vertonungen von Erich Kästner-Gedichten – immer mit einer Prise Sexappeal!

Das sagt die Presse:

„Zeitreise mit Erich Kästner
Begeistertes Publikum bei den ausverkauften Flensburger Hoftagen!
Virtuoses Trio mit der vielseitigen Nina Majer!“
Flensburger Tageblatt Die Hamburger Band VERTIKO mit der Hamburger Jazzsängerin Nina Majer spielt, was längst zu verstauben drohte – Musikstücke im Rhythmus vergangener Jahrzehnte mit Spielwitz, Virtuosität und vor allem Swing!
Vertiko ist einfach Schellack ohne Rauschen! Vertiko ist Martini für die Ohren!

Nina Majer   Gesang
Ralf Böcker   Saxofon und Akkordeon
Frederik Feindt   Klavier

Anmeldung am besten per Mail an kunstkate.volksdorf@googlemail.com.

Henning Pertiet plays the Blues

37 Years of Blues & Boogie Woogie

Freitag, 16. Januar 2026 um 20 Uhr

Henning Pertiet war 4 Jahre Pianist der legendären österreichischen MOJO BLUES BAND. Er begleitete viele Größen des Blues wie Abi Wallenstein, Louisiana Red, Keith Dunn, Janice Harrington, Red Holloway u.v.a. und spielte hunderte von Konzerten in ganz Europa mit Gottfried Böttger, Axel Zwingenberger, Vince Weber u.a.m.

Im Jahre 2017 wurde er mit der höchsten Auszeichnung im deutschen Blues bedacht: Er gewann den GERMAN BLUES AWARD als bester deutscher Blues-Pianist.

2023 präsentierte Henning Pertiet sein neues Programm mit vielen Blues- und Boogie Woogie-Stücken. Nachdem er im Vorjahr2022 den Gesang in sein Programm eingefügt hatte, bindet er auch die Gitarre in seine Konzerte ein.
Bluesgitarristen wie RL Burnside, Big Joe Williams, John Lee Hooker oder auch Lightnin Hopkins bezeichnet er als seine Vorbilder und Heroen. Der eher einfache Country Blues hat es ihm seit Jahrzehnten angetan. Jetzt setzt er selbst diese Musik um und transportiert eine in der heutigen Zeit geradezu archaisch anmutende Musik in die Gegenwart.
Die einzigartige Mischung aus Piano, Gitarre und Gesang ist nicht nur selten sondern auch hochexplosiv!

Henning Pertie plays and sings the Blues!

Freitag 16.01.2026

Beginn : 20 Uhr 22359 Volksdorf

Kunstkate Volksdorf

mit: Solo

Henning Pertiet Plays And Sings The Blues! 37 Years Of Blues & Boogie Woogie

Otto Groote und Ralf Strotmann

Samstag, 10. Januar 2026 um 19 Uhr

Otto Groote (Gesang, Gitarre)
Ralf Strotmann (Gesang, Bass)
Lieder, gewoben aus dem blauen Licht des Nordens

Seinen ersten Song schrieb Otto Groote 2005. Seine musikalischen Vorlieben lagen schon immer im Bereich Singer/Songwriter. Der Klang seiner ostfriesisch-plattdeutschen Muttersprache ist verwandt mit vielen Sprachen entlang der Nordseeküste. Die Lieder erinnern an irische, schottische oder skandinavische Folksongs , wobei sie thematisch eher dem deutschen Norden und oft dem Meer zuzuordnen sind.

Otto Groote kann man wohl ganz klassisch als Singer/Songwriter bezeichnen. Er ist zuständig für Gesang, Gitarre, Songauswahl und das Lieder machen. Zusammen mit seinen Kollegen kann er musikalische Ideen entwickeln und umsetzen. Mit dem Liedermachen, Gitarrenspiel und seinem Gesang erfüllt er sich sein starkes Bedürfnis nach kreativem Tun. Dabei ist er immer auf der Suche nach Wahrhaftigkeit. Er mag besonders die „ehrlichen“ Lieder, die mit einem klaren Bild und einer einfachen Melodie die Menschen berühren. Die plattdeutsche Sprache war und ist für diese Art von Liedern dafür sehr gut geeignet,.
Die CD „In’t blaue Lücht van d‘ Nörden“, brachte Otto noch alleine heraus. Seit der Gründung des Otto Groote Ensembles 2007 entwickeln die Musiker ihre Lieder gemeinsam, wobei jeder in der Band seinen Schwerpunkt in der gemeinsamen Arbeit hat. Ralf Strotmann, Bassist und Harmoniesänger, ist der Mann für die Rhythmik und ein hervorragender Arrangeur für die Gesangssätze.