„Noites Cariocas“- Eine musikalische Reise nach Rio de Janeiro
Samstag, 30. August 2025 um 20 Uhr
Thomas l’Etienne (Klarinette/Tenorsaxofon) gilt als einer der herausragenden europäischen
Vertreter der New Orleans Musik. Er hat selbst 15 Jahre in New Orleans gelebt, In unzähligen Touren, unter anderem mit seiner damaligen Frau Lillian Boutté, hat der in Hamburg geborenen Musiker in Sachen Musik die ganze Welt bereist.
Später entdeckte Thomas die brasilianische Musik und seit 12 Jahren verbringt er jedes Jahr 3-4 Monate in Rio de Janeiro , wo er regelmäßig auftritt und von den Musikern
liebevoll der „Hamburgues de Nova Orleans“, der „Hamburger aus New Orleans“ genannt
wird.
Seit vielen Jahren ist die brasilianische Flötistin Mariana Imbassahy fester Bestandteil der
Musikszene Rio de Janeiros. Ursprünglich als klassische Musikerin ausgebildet, spezialisierte sie sich immer auf den Choro, die bedeutendste brasilianische Instrumental-Musik, die gerne als die „New Orleans Musik“ Brasiliens bezeichnet wird. Thomas lernte sie vor 10 Jahren in Rio kennen. Seitdem sie mit Thomas musikalisch und persönlich zusammenkam, hat auch das europäische Publikum häufiger die Möglichkeit, die Flötistin live zu erleben.
Nun ergibt sich für das Konzert in der Kunstkate der Glücksfall, dass der herausragende
Bandolinist Iago Nogueira aus Sao Paulo zurzeit in Europa auf Tour ist. Der virtuose Musiker
ist ein ganz besonderes Geschenk an das Volksdorfer Publikum.
Begleitet werden die drei diesmal wieder durch den großartigen in Hamburg lebenden
siebensaitigen Gitarristen Nikolai Voigt und die den Zuhörern in der Kunstkate mehr als
bekannte und beliebte Ausnahmemusikerin Kateryna Ostrovska am Cavaquinho und Gesang.
Die Perkussionsabteilung ist zu diesem besonderen Anlass gleich doppelt besetzt: Am
Pandeiro mit Roman Sielert, der viele Jahre in Brasilien gelebt und gespielt hat und als einer
der besten Pandeiro-Spieler Europas angesehen werden kann, und mit Thomas Neffe Finn
Knittermeier am Pandeiro und der Perkussion, der sich in der Hamburger Musikszene
mittlerweile eine Namen geschaffen hat.