Dominik Plangger und Claudia Fenzl

Sonntag, 29. März 2026 um 20 Uhr

Der Südtiroler Liedermacher Dominik Plangger, wird uns, zusammen mit seiner Frau, der Geigerin Claudia Fenzl, diesmal mit einem ganz neuen Programm überraschen. Seinen gefühlvollen Liedern aus eigener Feder stellt er eine Auswahl an Covers zur Seite, die ihn inspiriert haben, seinen eigenen musikalischen Weg einzuschlagen. Bekannte Namen wie Johnny Cash und Dolly Parton, aber auch weniger oft Gehörtes wie John Prine, Natalie Merchant oder Joni Mitchell. Und wer wissen möchte, warum es ohne Townes van Zandt und Hank Williams das Duo und Ehepaar nicht gäbe, der bekommt diese ganz persönliche Geschichte neben vielen anderen auf gewohnt charmante und witzige Art serviert. Ein Streifzug durch die Geschichte des Great American Songbook und seiner Spuren jenseits des großen Teichs.

Otto Groote und Ralf Strotmann

Sonntag, 22. März 2026 um 16 Uhr

Otto Groote (Gesang, Gitarre)
Ralf Strotmann (Gesang, Bass)

Wenn im Frühling die Sonne in sein unverwechselbares blaues Licht taucht, lädt Otto Groote zu einem besonderen Konzert in die Kunstkate in Volksdorf ein. Mit warmer Stimme, feinem Humor und tiefem Einfühlungsvermögen nimmt er uns mit auf eine Reise durch den Norden – zu seinen Menschen, seinen Landschaften und zu den Erinnerungen an ein Leben, das fest in Ostfriesland verwurzelt ist.
Geboren als Sohn von Moorarbeitern in einem kleinen Fehndorf, zwischen Kanälen, weitem Himmel und dem Gefühl unendlicher Freiheit, schöpft Groote bis heute aus diesen frühen Bildern und Klängen. Seine Lieder – oft in seiner plattdeutschen Muttersprache – sind poetische Miniaturen voller Weite, Melancholie und sanfter Wärme. Sie lassen das grenzenlose Meer und die raue Schönheit des Nordens lebendig werden wie ein Gemälde aus Worten und Musik.
Begleitet wird Otto Groote von seinem kongenialen Freund und Musikerkollegen Ralf Strotmann. Mit berührendem Gesang und meisterhaftem Gitarrenspiel erschaffen die beiden ein stimmungsvolles Klangpanorama, dem man sich kaum entziehen kann. Wer sich auf diese musikalische Reise einlässt, erlebt einen Nachmittag zum Fühlingsanfang der lange nachklingt.

VallesantaCorde

Freitag, 20. März 2026 um 20 Uhr

Wenn sich verschiedene Kulturen miteinander vermischen, kann interessantes Neues und auch Überraschendes entstehen. Diesem Experiment widmet sich das italienische Quartett VallesantaCorde mit seiner Musik seit vielen Jahren.

Die Band kombiniert das Feuer der Balkanmusik mit dem Stolz und der Sehnsucht des Tango, die Spielfreude des Klezmer mit der Leichtigkeit des Swing.

Halsbrecherische Verfolgungsjagden von Gitarre und Geige werden im letzten Moment gezügelt und verschmelzen wieder mit dem Fundament von Bass und Percussion. Die vor Lebensfreude übersprudelnden Melodien und energiegeladenen Rhythmen weichen melancholischen Klangbildern, um überraschend auf ein neues auszubrechen. Mitreißende Klänge, die durch Mark und Tanzbein gehen!

Ein Könner und Virtuose ist jeder Einzelne von ihnen. VallesantaCorde bestechen durch musikalische Meisterschaft, Einfühlsamkeit, improvisatorischen Einfallsreichtum und ihre spürbare Lust am Musizieren. Alle, die die Band bereits in der KunstKate erlebt haben, werden auch in diesem Jahr schnell für ein ausverkauftes Haus sorgen!

Andreas Petermann – Violine
Fabio Roveri – Gitarre
Renate Titze – Kontrabass
Andi Bühler – Percussion

Entertaining Blues Duo

Samstag, 14. März 2026 um 19 Uhr

Gitarre, Mundharmonika und Gesang, das sind die Zutaten von Tom Jack und “thebigharmonicaman“ Hendrik Südhaus für eine Musik, die tief in der Tradition des Rhythm & Blues wurzelt. Beide Künstler haben sich in verschiedenen Formationen und auch Solo weit über die Grenzen Hamburgs hinaus einen Namen gemacht.
Tom Jack pflegt neben seiner Leidenschaft für den Blues das filigrane Spiel der Classical Guitar. Der Harmonicaspieler, Sessionmusiker und Sänger Hendrik Südhaus, der früher mit den Scoops in diversen Clubs für Rock ́n Roll- Feeling sorgte, macht mit Chicago-Sound und Entertainer-Qualitäten jedes Konzert zu einem einmaligen Erlebnis.

Dave Goodman – ein musikalisches Chamäleon

Samstag,7. März 2026 um 20 Uhr

Der Kanadier Dave Goodman ist ein musikalisches Chamäleon. Aufgewachsen in einer Großfamilie in British Columbia, in der fast täglich Musik gesungen und gespielt wurde, begann er mit 12 Jahren Gitarre zu spielen, vor allem Blues- und Rockmusik. Eines seiner großen Vorbilder war der Bluesgitarrist Dave Vidal.

Als Jugendlicher begann Dave sich immer mehr für den Jazz zu interessieren. Mit 17 Jahren wurde er zum „Top Highschool Jazz Guitarist“ gewählt und eingeladen, zu Ehren der kanadischen Jazz-Legende Phil Nimmons zu spielen. Danach studierte er Musik im Vancouver Collage.

Nach vielen Jahren in Kanada und USA landete Dave Goodman Ende der neunziger Jahre in Bremen, wo er seitdem lebt. Er schrieb seine ersten Songs und entwickelte sich immer mehr zum Singer/Songwriter. Gleichzeitig begann er, seine phänomenale Fingerfertigkeit auf die akustische Gitarre anzuwenden.

In seiner facettenreichen Musik sind die frühen musikalischen Einflüsse ebenso hörbar wie die Farbpalette der anglo-amerikanischen und der irisch-keltischen Musik, die er über die Gene seiner Mutter geerbt hat. Diese Bandbreite verbietet es, ihn als Singer/Songwriter irgendeinem Genre unterzuordnen. Goodmans beindruckende Gesangsstimme variiert von einfühlsamem Timbre bei balladesken Stücken bis hin zu Glissando artigem Blues. Seine Songs sind meist sehr persönlich und spiegeln die Bilder seines Lebens und seiner Reisen.

Dave Goodman tourt mittlerweile in ganz Europa und Nordamerika. Er singt und spielt meist Solo – unter anderem auch als Support für Peter Maffey und Joan Armatrading – und außerdem mit seinem eigenen Trio oder als kongenialer Gitarrist für andere Musiker.

Er wird sehr oft zu Gitarren-Festivals in Europa und Asien eingeladen und gibt als Lehrer regelmäßige Workshops in Italien, Frankreich und Deutschland.

Auf der Bühne ist Dave Goodman Musiker, Storyteller und Entertainer in einem. Sein seltenes Talent, virtuose Gitarrentechnik auf Weltklasse-Niveau mit eindrucksvollem Gesang, Geschichten und Humor zu verbinden, machen seine Konzerte zu einem einzigartigen Erlebnis.

Anbee Andrea Benecke

Samstag, 28. Februar 2026 um 20 Uhr

Versions of Classic become Classical Visions

Eine Soundreise auf dem Klavier mit der Pianistin und Komponistin Anbée Andrea Benecke. Hier werden Versionen der Klassik von Beethoven, Chopin, Debussy, Tiersen zu
Classical Visions von Anbée Andrea Benecke. Dazu weitere Komponisten wie Einaudi und
aktuelle Kompositionen moderiert und performed von Anbée Andrea Benecke.
Die Hamburger Pianistin und Komponistin verbindet klassische Virtuosität mit einer eigenständigen, modernen Tonsprache. Nach einer klassischen Ausbildung entwickelte sie früh ein besonderes Interesse für zeitgenössische Ausdrucksformen und interdisziplinäre Projekte ( insbesondere „Wie klingt Hamburg“ imPlanetarium Hamburg). Ihre Musik ist inspiriert von Architektur, Natur und urbaner Atmosphäre – inspiriert von ihrer Heimatstadt Hamburg.

Mit ihren Zyklen „Lichtklang Hamburg“ und „Modern Classical Pianoroads“ erschafft sie
Klangbilder von poetischer Dichte und emotionaler Tiefe. Beide Zyklen sind bei Ries&Erler
Berlin verlegt worden. Ihre Kompositionen zeichnen sich durch melodische Klarheit,
atmosphärische Klangflächen und eine stilistische Offenheit aus, die Klassik, Minimal Music und Soundtrack-Ästhetik miteinander verbindet.
Anbée Andrea Benecke konzertiert regelmäßig in Deutschland und im europäischen
Ausland. Ihre Werke sind auf verschiedenen Streaming-Plattformen verfügbar und erreichen dort ein breites Publikum über die Grenzen klassischer Konzertformate hinaus.


Pressefoto Fotonachweis: Philipp Neise

Helmut und Jakob Debus

Freitag, 27. Februar 2026 um 20 Uhr

Debus-Fans dürfen aufatmen: Am letzten Freitag im Februar reist er wieder aus Brake an, um mit Sohn Jakob die Tradition seiner Auftritte in der KunstKate fortzusetzen.

Sein Album ANGST LEGG DI SLAPEN wurde mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Die Begründung des Jurymitglieds Jochen Arlt lautete: „Seinesgleichen ist nirgendwo zu hören von Rostock bis Garmisch. Das gilt auch für dieses Album. Ein Meisterwerk.“
Der Rolling Stone schrieb in seiner Besprechung: „Debus Stimme schnarrte noch nie so dunkel und vom Seegang schwermütig geschüttelt.“

„Dies ist ohne Übertreibung mein bestes Album bisher“, so der Songpoet aus Brake. Navigator, Steuermann und Produzent der neuen Songs war der Kanadier Martin Gallop (Udo Lindenberg, Annett Louisan, Milow u.a.)

Dank der Zusage von Helmut Debus gab es bereits kurz nach der Eröffnung der KunstKate das erste Konzert unterm Reetdach – 1999, am letzten Freitag im Februar. Am 27. Februar 2026 wird (nach dem Aussetzer im vergangenen Jahr) die Tradition fortgesetzt.

Neben einigen seiner Klassiker wird Debus auch neue Songs spielen und singen – begleitet an der E-Gitarre von seinem Sohn Jakob.

Herzlich willkommen zum traditionellen Konzert am letzten Freitag im Februar!
Ticketpreis: 23 Euro

Analogue Swing

Sonntag, 15. Februar 2026 um 19 Uhr

Mit dem Charme eines französischen Straßencafés, wippenden Füßen und einer kleinen Träne im Augenwinkel bringen Analogue Swing tanzbare Swing-Musik an die verschiedensten Orte. Mit unbändiger Spiel- und Improvisationsfreude lassen Sophie Kockle, Laila Nysten, Freddy Schlender, Zarek Silberschmidt und Timon Krämer sowohl stilechte Eigenkompositionen als auch Klassiker des Hot Club Jazz im neuen Gewand erklingen.
Anfang 2020 gründete sich die Band zuerst als Trio nach dem gemeinsamen Studium an der Musikhochschule Lübeck mit der ungewöhnlichen Besetzung Klarinette, Geige und Gitarre. Durch eine zweite Gitarre und Kontrabass ergänzt, sind sie seither als Quintett auf zahlreichen Bühnen in ganz Deutschland zu erleben, unter anderem beim Schleswig Holstein Musik Festival und JazzBaltica.
Mit ihren unterschiedlichen musikalischen Wurzeln in Pop, Weltmusik, Jazz und Klassik treffen sie in der gemeinsamen Leidenschaft Swing aufeinander und sorgen für ein musikalisches Erlebnis außergewöhnlicher Klasse, das zum Treibenlassen, Tagträumen und Tanzen verführt. Ihr erstes Album „Stompin’“ erscheint im Frühjahr 2026.
Einen besonderen Bezug zu Volksdorf hat Laila Nysten. Sie ist in Volksdorf aufgewachsen und zur Schule gegangen, erst am Ahrensburger Weg, dann am Buckhorn-Gymnasium.
Am Rockenhof war sie im Kinderchor und hat mit 14 Jahren im Kirchenorchester ihr erstes Weihnachtsoratorium gespielt. Seitdem ist sie regelmäßig musikalisch wieder dort zu Gast, zum ersten Mal, am 15. Februar, in der KunstKate. Herzlich willkommen!

Laila Nysten – Violine

Sophie Kockler – Klarinette

Frederik Schlender – Gitarre

Yves Ardelt – Gitarre

Timon Krämer – Kontrabass

Acoustic unplugged Blues Session Number… ?

Sonntag, 8. Februar 2026 um 12 Uhr


Die unter der Regie von Tom Jack gestalteten Sessions mit Acoustic Unplugged Blues und Verwandtem erfreuen sich großer Beliebtheit – bei den Besuchern und auch bei den Musikern. Der Eintritt ist frei, für die Musiker geht „der Hut rum“ – danke im voraus für die Wertschätzung

Herzlich willkommen!

Ausklang ca. 15 Uhr.

Alexander Kranich – A Tribute To Coco Schumann & Ghetto Swingers 2026

Samstag, 7. Februar 2026 um 20 Uhr

Coco Schumann (1924-2018) war als Jude Überlebender des Holocaust und bis zu seinem Tod als Zeitzeuge aktiv. Er spielte bei den „Ghetto Swingers“ im KZ Theresienstadt und wirkte mit ihnen 1944 am NS Propaganda Film „Ein Dokumentarfilm aus dem jüdischen Siedlungsgebiet“ mit. Es folgten Deportationen nach Auschwitz und Dachau. Auch hier war Coco als Musiker aktiv. 1945 wurde er auf einem Todesmarsch befreit.
Nach dem Krieg kehrte er nach Berlin zurück und baute sich aus alten Wehrmachtsfunkgeräten den ersten Tonabnehmer an seine Gitarre. Er war somit der erste deutsche E-Gitarrist.

Mit Helmut Zacharias machte er 1947 die ersten deutschen Bebop Aufnahmen. Er begleitete viele damalige Größen von Louis Armstrong bis Marlene Dietrich auf Konzerten in der ganzen Welt. Erst in den 1990er Jahren begann er über seine Zeit im KZ zu sprechen. Bis 2015 blieb Coco musikalisch und als Zeitzeuge aktiv.
2013 lernten sich Alexander Kranich und Coco Schumann auf dem evangelischen Kirchentag in Hamburg kennen, wo Coco als Zeitzeuge von seiner Zeit im KZ berichtete und im Anschluss ein Konzert gab. Sie blieben bis zu seinem Tod in Kontakt. Alexander Kranich
besuchte Coco Schuman mehrfach in Berlin.
Während des ersten Corona Lockdowns 2020 egann Alexander Kranich aus dem ihm zum Teil von Coco selbst noch zu Lebzeiten überlassenen Aufnahmen die Arrangements zu transkribieren um die von Coco selbst seit Jahrzehnten nicht gespielten Stücke wieder
aufzuführen und seine Geschichte zu erzählen. Hierfür fand der Wahlhamburger Alexander
Kranich bald erstklassige Mitstreiter mit der Klarinettistin Samantha Wright, dem Kontra-
bassisten Max Jalaly, Pianist Axel Reichard und Schlagzeuger Andy Smyrek.

Alexander Kranich ist heute In Besitz von Coco Schumanns Gibson Gitarre aus den 1940er Jahren und spielt die Konzerte auf dem Original Instrument.

2023 umrahmten Sie den Holocaust Gedenktag im Hamburger Rathaus und traten auf der Kieler Woche auf. 2024 spielten Sie auf dem Neujahrsempfang in Flensburg und nahmen in
Düsseldorf ein Album mit den Kompositionen Schumanns auf. Erstmals spielten Sie das Programm auch an Gymnasien vor Schülern.